Achtsamkeit



Prof. Kabat-Zinn hat das auf der Achtsamkeit basierte Stressreduktionsprogramm (MBSR-Programm) entwickelt und die positiven Wirkungen hierbei auf den Einzelnen von Beginn an wissenschaftlich begleitet und untersucht. Inzwischen werden jährlich weltweit mehr als 300 neue Studien zu Achtsamkeitsbasierten Verfahren und zur Meditation veröffentlicht.
Dank der erweiterten diagnostischen Möglichkeiten der Medizin und Neurowissenschaften wird auch immer deutlicher, welche Veränderungen die Übungen des Achtsamkeitsprogramms im Immunsystem und vor allem auch im Gehirn bewirken können. Mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren wurde nachgewiesen, dass sich durch Meditation Gehirnstrukturen verändern lassen, die u.a. für die Konzentrationsfähigkeit und das Regulieren von Emotionen wichtig sind.

www.achtsamleben.at/forschung/

Mitarbeiter in sozialen Berufen sind oft erheblichen Stressbelastungen ausgesetzt. Hier gibt es durch die Empathieforschung von Tania Singer Hinweise darauf, dass ein achtsamkeitsbasiertes Selbstmitgefühlstraining die Stressbelastung senkt und damit auch die Empathie gegenüber Patienten unterstützt.

Hierzu können Sie sich einlesen in einem von mir erstellten Artikel im Kohlhammer Verlag als auch in dem multimedialen eBook unter der Federführung von Tanja Singer.

https://www.kohlhammer-pflege.de/magazin/index?id=12
www.compassion-training.org

Ebenso wurden für eine ganze Reihe von Erkrankungen und Symptomen positive Wirkungen von MBSR und Achtsamkeits-basierten Verfahren nachgewiesen. Dazu gehören neben Stressbelastung allgemein und Burnout, chronische Schmerzen, Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.





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